Damper Beachcup: Turnier-Wochenende an der Ostsee – lohnt sich die Fahrt aus Berlin?

Über hundert Teams, ein Strand an der Ostsee und eine Beachparty, die länger dauert als manches Spiel: Der Damper Beachcup ist eines der größten Hobbyturniere Norddeutschlands – und für Berliner Beacher ein Wochenende, das sich lohnt. Hier erfährst du, wie es abläuft, für wen es passt und was du mitbringen solltest.

Unser Einblick vor Ort.
Ein kurzer Eindruck von der Anlage direkt am Wasser – Strand, Felder und die Stimmung zwischen den Spielen.

Was den Damper Beachcup ausmacht

Der Damper Beachcup versteht sich ausdrücklich als „Turnier für alle“. Wer spielen möchte, darf mitspielen – Profierfahrung ist keine Voraussetzung. Gespielt wird in Damen-, Herren- und Mixed-Feldern auf mehreren Courts direkt am Ostseestrand des Ostsee-Resorts Damp.

Das unterscheidet ihn von vielen Turnieren in Berlin: Hier geht es nicht um Ranglistenpunkte, sondern um ein komplettes Wochenende mit Zelten am Strand, gemeinsamem Frühstück und einer Party zwischen den Turniertagen. Wer schon einmal an einem Sonntagmorgen mit Sand in den Schuhen zum ersten Spiel gelaufen ist, weiß, warum Leute dafür jedes Jahr wiederkommen.

Der Ablauf im Überblick

FreitagAnreise der Teams ab 18 Uhr, Zeltaufbau am Strand, Warm-up-Party am Aktionsstrand ab 20 Uhr
SamstagFrühstück ab 8.30 Uhr, Meldung bei der Orga ab 9 Uhr, Turnierstart um 10 Uhr, Ende der Vorrunde gegen 17 Uhr, Beachparty an der Damper Beachbar ab 20 Uhr
SonntagFrühstück ab 8.30 Uhr, Fortsetzung ab 10 Uhr, Siegerehrung gegen 15 Uhr, danach Abbau und Abreise

Quelle: offizieller Turnierablauf des Veranstalters. Die genauen Termine des jeweiligen Jahres findest du auf damper-beachcup.de.

Für wen lohnt sich die Fahrt?

Nach unserer Erfahrung passt Damp gut ab dem mittleren Hobbyniveau. Du solltest sicher annehmen, zuspielen und den Ball kontrolliert über das Netz bringen können – auf unserer Skala also etwa ab A3. Wer noch ganz am Anfang steht, hat auf dem Feld schnell wenig Spaß, weil die Ballwechsel zu kurz bleiben.

Nach oben ist die Bandbreite groß: In den vorderen Feldern spielen auch Teams auf F-Niveau. Weil in mehreren Leistungsklassen gespielt wird, findest du in der Regel Gegner, bei denen es passt.

Wind: der Faktor, den Berliner unterschätzen

Wir spielen in Berlin meist geschützt zwischen Bäumen und Gebäuden. An der Ostsee steht der Wind ungebremst über dem Platz – und das verändert alles. Hohe Zuspiele werden verweht, der Float-Aufschlag wird zur Waffe, und die Seitenwahl entscheidet Sätze mit. Wenn du vorher ein paar Mal bei Wind trainiert hast, bringt dir das in Damp mehr als jede zusätzliche Technikstunde.

Was du mitbringen solltest

  • Ein eingespieltes Team. Zwei Tage Turnier verzeihen keine Grundsatzdiskussionen über die Aufstellung.
  • Zelt und Schlafzeug, wenn du am Strand übernachten willst – sonst rechtzeitig eine Unterkunft im Resort buchen.
  • Sonnenschutz und Kopfbedeckung. An der Küste unterschätzt man die Sonne wegen des Windes regelmäßig.
  • Ausreichend zu trinken. Zwei Turniertage summieren sich schnell auf mehrere Liter.
  • Gute Laune für die Party. Sie gehört zum Turnier dazu – der Sonntag beginnt trotzdem um 10 Uhr.

Anfahrt aus Berlin

Damp liegt an der Ostseeküste in Schleswig-Holstein, nördlich von Eckernförde. Mit dem Auto sind es von Berlin aus rund vier bis viereinhalb Stunden. Weil das Turnier freitagabends beginnt, lohnt es sich, als Team gemeinsam zu fahren und den Freitag frei zu nehmen – so kommt ihr entspannt an und baut in Ruhe auf.

Fit fürs Turnier?

Zwei Turniertage bei Wind sind etwas anderes als eine Feierabendrunde in Mitte. In unseren Camps trainierst du genau das, was in Damp zählt: sichere Annahme, Aufschlagdruck und Spielverständnis im Zweierteam – in Gruppen nach Niveau von A1 bis F3.

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